Gründung 

Am 16. September beschließt der Ruhrorter Magistrat den Bau eines Hafens, damit die Schiffer „näher ans Land kommen können“. Dieser Beschluss gilt heute als Geburtsstunde des Hafens. Zu diesem Zeitpunkt floriert der Handel im benachbarten Duisburg schon längst: Seit 1674 ist die Reichsstadt über die Börtschifffahrt mit Handelszentren wie Nimwegen und Amsterdam verbunden. Nach der Befestigung des Hafens wird Ruhrort im Laufe des 18. Jahrhunderts zum wichtigsten Umschlagplatz für Kohle aus märkischen Zechen.